Klenebu 16.August bis 8.September
Nach einem Jahr warten war es endlich soweit, wir fahren endlich wieder
nach Norwegen. Die Fahrt von uns Zuhause nach Kiel verläuft ohne
Probleme und wir kommen um 10.30 in Kiel an. Die Fähre war schon da und
wir bekamen gleich die Boardkarten. Um 12 Uhr war Einschiffung und um
14.00Uhr ging es denn los. Die Ausfahrt aus der Förde war zunächst bewölkt
aber das Wetter zeigte sich dann doch noch von seiner guten Seite und wir
konnten in der Sonne die Fahrt
genießen. Am Abend gingen wir
diesmal in die Tapas Bar und ließen
den Abend mit allerlei Leckereien
beenden.
Pünktlich legten wir in Oslo an und
wir fuhren über die E18 Richtung
Sden bei Drammen bogen wir auf
die E134 Richtung Haugesund und
nach 4 Stunden Fahrzeit erreichten
wir unser Tagesziel das Raulandhotel wo wir schon vor 2 Jahren
übernachteten. Die Zimmer sind sauber die Besitzer sehr nett und
das Essen war wieder super (abends ein 5 Gänge Men und morgens
das Frühstück echt der Hammer) nach weiteren 4 Stunden erreichten wir dann unser Ziel auf Bömlo das
kleine rote Haus Klenebu am Invaerfjord.
Der erste Tag verlief sehr gut, wir fuhren zum Leuchtturm im Stokksund in Richtung der Brücken. Birgitt
fing gleich 3 ordentliche Lengs ( und ich einen, der etwas größer war als der Köder selbst ) der Anfang
war gemacht. Tag 2 und 3, es ging auf Seelachs, auch die waren wieder an alt bekannter Stelle am oberen
Leuchtturm zu finden.
Dann wurde es Stürmisch und blieben an Land, wir bekamen eine Woche schlechtes Wetter und danach war
es wie ausgewechselt 3 Tage fingen wir fast nichts mehr außer hier und da mal einen Vereinzelter Pollak
oder Seelachs.
Es wurde Sonnig der Spätsommer war da. Samstags wurde es
dann sehr interessant zwar nicht die Angelei aber wir hatten mit
unseren Boot einen Logenplatz erster Klasse. Auf dem Stord
Flughafen war eine Flugshow mit allen möglichen Flugzeugen,
Hubschraubern, Fallschirmspringern usw.
Wir gingen auch wieder mal zum Pilze suchen los, Erfolg: gut,
viele Pfifferlinge und ein Paar Steinpilze.
Wir fuhren auch dieses Mal nach Bergen wo wir uns bei
strahlendem Sonnenschein die Altstadt und dann das Aquarium
anschauten. Auf dem Fischmarkt kauften wir dann noch 3Kg
Preiselbeeren die wir wieder einkochten.
Es ging wieder raus zum Angeln aber der Erfolg von der ersten Woche wollte sich nicht so richtig einstellen.
Ich wollte dann noch schnell ein paar Makrelen als Köder für Lengs ziehen als es dann Passierte mit meinen
Tytterbeervorfach (langes Vorfach mit Haken an deren Kopf einen rote Kugel ist) rumste es und ich hatte
sechs richtig gute Seelachse an der Angel. Ich konnte es kaum glauben und lies es wieder runter und wieder
rums. Birgitt machte dann auch mit und so hatten wir in 20 Minuten auf einmal unsere Kiste voll. Davor
versuchte wir an diesen Platz alles, alle Farben von Makks, Oktopusse, Naturköder, einzelne Pilger,
Gummifisch etc. aber nichts brachte den Erfolg hier und da war mal ein Fisch in annehmbaren Größen dabei
aber für das was auf dem Echolot zu sehen war, war es enttäuschend bis das Tyttebeervorfach kam. OK
Seelachs hatten wir jetzt genug. Ab jetzt nur noch Leng und Lumb
Der nächste Ausflug stand an, es ging rund um den Hardanger wir fuhren erst über die E134 bis Ölen wo wir
uns wieder mit Geschenken für die lieben daheimgebliebenen
eindeckten(Trolle usw.) danach bogen wir dann auf die E48
Richtung Skanevik um dann die Fähre nach Utaker zu nehmen die
Fahrt ging dann über Rosendahl an einen sehr schönen Wasserfall
vorbei. Die Fahrt ging dann durch den Jostedalstunnel auf die
andere Seite nach Otta und wir fuhren nun Richtung Utne
zwischendurch kauften wir dann noch 3 kg Plömmer für
Marmelade ein. In den kleinen
Bauernladen gab es auch einen
Ziegenkäse, der wie ich dann rausfand,
in Myrdal auf Tysnes hergestellt wird.
Er erinnert ein wenig an Gouda, den wir
hatten, war mit Kräuter einfach nur
genial. In Utne ging es auf die Fähre
nach Kvanndal und wir fuhren weiter
Richtung Norheimsund zum
Steinsdalfossen. Nun ging es wieder
zurück nach Bömlo die Strecke führte
uns noch über Tysnes nach Stord zur
Stokksundbrcke und nach 470km und
insgesamt 13 Stunden unterwegs waren
wir geschafft im Haus angekommen.
Wir fischten nun nur noch mit Naturköder auf Leng und Lumb und es konnten dann noch ein paar schöne
Exemplare überlistet werden. Unser Limit war erfüllt und da noch etwas Platz in unseren Kisten war,
kauften wir dann noch Reker um den Rest aufzufüllen.
Birgitt beim Füttern von Schwänen bei uns vom Haus
Abendstimmung
Am Hardanger
Unser Fjordtiger genannt „Schnurri“
Irgendwann geht leider jeder Urlaub zu ende, aber wie heißt es so schön, nach dem Urlaub ist vor dem
Urlaub. Für 2011 ist die Planung schon im vollen Gange. Haus, Fähre und Zwischenübernachtung sind
gebucht. Es geht dieses Mal nach Revsnes bei Afjord.
Achso für 2012 haben wir bei Reidar Haus Klenebu wieder vorgebucht. Es ist einfach immer wieder schön
dort auf Bömlo.